Ferien Angebote

Vom Norden Chiles und Argentiniens bis zu den Weingebieten in Mendoza

Mittwoch 12.02. Abends, Flug von Zürich nach Buenos Aires (Edelweiss)

Donnerstag, 13.02.   Buenos Aires: Ankunft um 09.00 Uhr und Transfer zum Hotel Madero.

Freitag, 14.02. Erkundungen in Buenos Aires auf eigene Faust, Hotel Madero La Boca entstand in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einem bis dahin praktisch unbewohnten Gebiet, das im Durchfahrtsbereich der grossen Einwandererschiffe lag. So entwickelte sich das neue Viertel schnell zu einem Zentrum europäischer Einwanderer und erhielt seine bis heute charakteristische Struktur. Die Einwanderer nahmen die Materialien wie Wellblech und Holz von ihren Schiffen und bauten daraus ihre Häuser. Es gab dort sogar erste «Biogas – Anlagen» von den Jauchekästen, da wurde mit dem Gas gekocht! Mit der Zeit zerfielen jedoch die Häuser. 1959 bewegte der Künstler Benito Quinquela Martín die Anwohner des Caminitos dazu, ihre Häuser in leuchtenden Farben zu streichen, um dem einstigen Schandfleck des Viertels ein fröhlicheres Gesicht zu geben und die Häuser in den «Ursprungszustand» zu versetzen.
Die Fussgängerzone Caminito ist heute das Herzstück von La Boca und wird gesäumt von Cafés, Ateliers und Restaurants, während Tangotänzer und ausstellende Künstler sich auf der Strasse mit Besuchern aus aller Welt abwechseln. Auch der Name „El Caminito“ stammt von Benito Quinquela Martín, der die von ihm neugeschaffene Museumsstrasse nach einem gleichnamigen Tango benannte. La Boca ist jedoch auch ein problembehafteter Stadtteil, der für seine hohe Kriminalitätsrate bekannt ist. Die weniger touristischen Teile des traditionellen Arbeiterviertels zeigen das andere, weniger herausgeputzte Gesicht von Buenos Aires, einer Stadt, die weltweit bekannt ist für ihr vielfältiges kulturelles Leben, die prachtvolle Architektur und ein pulsierendes Nachtlben.

Samstag, 15.02.  Flug: Buenos Aires – Santiago – Antofagasta: In Antofagasta Entgegennahme des Mietwagens und Fahrt zum Hotel RQ Antofagasta.

Die Atacama-Wüste im Norden Chiles erstreckt sich von der peruanischen Grenzstadt Tacna bis hinab an die Bergbaustadt Copiapó und umfasst auf einer Ausdehnung von rund 1200 km eine weltweit einzigartige Landschaft. Die trockenste Wüste der Welt wird (dieser Ausdruck wird von ganz verschiedenen Orten in Namibia oder Südamerika beansprucht) bestimmt von bizarren Gesteinsformationen und unwirklichen Mondlandschaften. Verborgene Salzseen und Geysire prägen die Weiten der Atacama-Wüste ebenso wie die verschneiten Gipfel der Anden im Hintergrund. Die Wüste verläuft etwa in paralleler Richtung zwischen den Anden und der chilenischen Pazifikküste und ist trotz ihrer extremen Trockenheit bereits seit mehreren Zehntausend Jahren besiedelt. Die mit bis zu 20’000 Jahren ältesten Mumien, die weltweit jemals gefunden wurden, stammen vom einstmals hier siedelnden Volk der Chinchorros. Die Atacameños lebten vor über 10’000 Jahren an den Oasen unweit des heutigen San Pedro de Atacama und bewohnen bis heute kleine Dörfer in der Wüste, ebenso wie das Andenvolk der Aymara und die Diaguitas im Süden. Heute können Touristen die unwirtlichen Weiten der Atacama-Wüste auf den Spuren ihrer heutigen und früheren Bewohner durchstreifen. Vor allem die Ruinen des Atacameño-Dorfes Tulor südlich von San Pedro de Atacama sind ein beliebtes Ausflugsziel, das einen Einblick in die Lebensverhältnisse in der Wüste vor rund 3000 Jahren bietet. Die Oasenstadt San Pedro de Atacama ist das touristische Zentrum der Atacama-Wüste und bildet in rund 300 km Entfernung zur Hafenstadt Antofagasta eine ideale Ausgangsbasis, um die faszinierenden Naturschauspiele der Region allein oder auf geführten Touren zu besuchen.

Von hier aus ist das Valle de la Luna, das Mondtal, keine 20 km entfernt. Dieses einzigartige Tal fasziniert mit einer bizarren Schönheit, die einer anderen Welt entsprungen zu sein scheint, und besonders am späten Nachmittag taucht die untergehende Sonne das Tal in ein goldrotes Licht. Das sonnendurchflutete abendliche Mondtal ist nicht nur einer der meistfotografierten Orte in der Atacama-Wüste, sondern auch ein Erlebnis, das dem Besucher für immer in Erinnerung bleibt. Das Valle de la Luna ist Teil des Nationalreservats Los Flamencos, das auch mehrere Salzseen umfasst. Dem ungewöhnlich hohen Salzgehalt des Wüstenbodens verdankt die Atacama-Wüste neben diesen natürlichen Seen und Lagunen auch die bizarren Salzformationen, die unter anderem im Valle de la Luna entdeckt werden können. Der berühmteste Salzsee der Region ist der Salar de Atacama südlich von San Pedro de Atacama. Der grösste Salzsee Nordchiles beherbergt eine grössere Anzahl Flamingos und bietet insbesondere bei Sonnenuntergang einen bezaubernden Anblick. San Pedro de Atacama selbst verdankt seine Bedeutung in erster Linie der Nähe zu einigen der spektakulärsten Naturwunder Chiles. Das verschlafene Oasenstädtchen mit wenigen Tausend Einwohnern überzeugt aber zugleich mit seinem ganz eigenen Charme. Zwischen einfachen Lehmhäusern und pittoresken Kolonialbauten bietet der Ort Gelegenheit, inmitten von unberührter Natur einige Tage zu entspannen.

Gruppen von Lamas wandern durch die Strassen von San Pedro, während die Einwohner den allgegenwärtigen ausländischen Gästen mit der ihnen eigenen Gelassenheit und Gastfreundlichkeit begegnen. Wer einen Einblick in die kulturelle Vielfalt der Atacama-Wüste erhalten möchte, sollte bei seinem Aufenthalt einen Besuch im archäologischen Museum der Stadt nicht versäumen. Hier sind Textilien, Schmuckstücke, Keramik und weitere Fundstücke aus der Region ausgestellt.

Ihrer aussergewöhnlichen Trockenheit ist es zu verdanken, dass die Atacama-Wüste weltweit zu den besten Orten zur Sternenbeobachtung zählt. Astronomen aus aller Welt finden sich regelmässig in den unwirtlichen Weiten der Wüste ein, um von Chiles Mondlandschaften aus die wirklichen Himmelsgestirne zu beobachten. In der Vergangenheit wurden in der Atacama-Wüste bereits mehrere bedeutende Sternwarten errichtet, von denen der astronomische Komplex Paranal als fortschrittlichste und leistungsstärkste Sternwarte weltweit gilt. Reisende brauchen in der Atacama-Wüste weder Sternenwarten noch Teleskope, um den unvergleichlich klaren Sternenhimmel der Wüste zu geniessen. Neben der extremen Trockenheit trägt auch die äusserst geringe Besiedelung der Wüste ihren Teil zur ungewöhnlichen Klarheit des Himmels bei.

Die blühende Atacama-Wüste

Alle paar Jahre einmal haben Reisende die Möglichkeit, in der Atacama-Wüste ein ganz besonderes Naturschauspiel mitzuerleben. In Jahren mit ungewöhnlich starken Niederschlägen (wie z.B. anfangs 2019) verwandelt sich die karge Wüstenlandschaft in ein schier endloses Blütenmeer, und wo sonst nur trockener Staub vom Wind aufgewirbelt wird, spriessen in diesen Jahren Blumen mit so exotischen Namen wie Añañuca Amarilla, Guanaco-Pfote oder Löwentatze. Das Naturwunder der blühenden Wüste ist dem Klima-Phänomen El Niño zu verdanken, das in regelmässigen Abständen einen Temperaturanstieg der Meeresströme vor der chilenischen Küste verursacht. Dadurch werden die normalerweise schnell verdunstenden Küstennebel mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgt; die Folge sind ungewöhnliche Regenfälle über der sonst so trockenen Atacama-Wüste. Das Phänomen der blühenden Wüste ist weltweit einzigartig und setzt sich aus insgesamt über 200 Pflanzenarten zusammen, von denen viele ausschliesslich in der Atacama-Wüste anzutreffen sind.

Sonntag, 16.02. Fahrt von Antofagasta nach San Pedro de Atacama. Es bleibt noch Zeit, das Mondtal zu besuchen. Übernachtung im Hotel Kimal. https://www.kimal.cl/

Montag, 17.02. Vormittags: Fahrt nach Calama und Besuch/Führung der beeindruckenden Kupfermine Chuquicamata: https://de.wikipedia.org/wiki/Chuquicamata

San Pedro de Atacama befindet sich innerhalb der Atacama-Wüste, einer der trockensten und einsamsten Landschaften der Erde. Auf einer Fläche von 23’438 km2, in zahlreichen kleinen Siedlungen, gibt es lediglich 5605 Einwohner. Die bevölkerungsreichsten dieser Siedlungen sind Oasen, die meist am Rande eines ausgedehnten, abflusslosen Talkessels in etwa 2400 bis 2500 m Höhe liegen. Das Tal wird im Westen von der Cordillera Domeyko und im Osten von der Andenkordillere begrenzt. An der tiefsten Stelle hat sich ein grossflächiger Salzsumpf gebildet, der Salar de Atacama.

Die Fliessgewässer der Umgebung sammeln sich dort, verdunsten und lagern ihre Salzfracht ab. Der Salar de Atacama, der in einem tektonischen Graben liegt, ist mit 3500 km2 der grösste seiner Art in Chile mit einer Ausdehnung von 90 km in N-S-Richtung und 35 km in W-O-Richtung. Das Wassereinzugsgebiet des Salars beträgt 15’620 km2, wovon mit insgesamt 50 Siedlungen weniger als 1,56 km2 als bebaute Fläche eingenommen und nur 2,64 km2 als landwirtschaftliche Anbaufläche genutzt werden.                Übernachtung im Hotel Kimal. https://www.kimal.cl/

Dienstag,  18.02. Abfahrt von San Pedro de Atacama über den Sicopass/Alto Chorrillo, 4560 m, nach San Antonio de los Cobres (3775 m). Während in Chile die Strasse neu geteert und fast ganz ohne Verkehr ist, so geht’s in Argentinien auf kurviger Schotterstrasse weiter. San Antonio de los Cobres ist der Endpunkt des «tren a las nubes», der einen Passagierzug zwischen Salta und dem nur wenige Kilometer westlich gelegenen Viaducto Polvorilla (4280 m) bietet. Die Ramal C-14 genannte Eisenbahnstrecke führt – ohne Passagierverkehr – weiter nach Antofagasta und Iquique in Chile. Bereits in präkolumbianischer Zeit lebten im Gebiet des argentinischen Altiplano nomadisierende Ureinwohner, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts unter die Oberherrschaft der Inkas fielen. Die Zerstörung dieses Reiches führte nicht zur sofortigen Kolonialisierung durch die Spanier. San Antonio ist eine einfache «Stadt», die meisten Einwohner haben indianische Wurzeln. Übernachtung im sehr einfachen, aber sauberen Hotel De las Nubes. http://hoteldelasnubes.com/esp/el_hotel.php

Die Ruta 40 in Argentinien – Abenteuer auf 5000 Kilometern

Wirklich echte Abenteuer gibt es auf unserer von Google bis in den hintersten Winkel ausgekundschafteten Erde kaum noch. Doch auch wenn Google nahezu schon überall war: Was der Onlinedienst nicht vermitteln kann, ist ein Abenteuer auf Rädern aus eigener Kraft zu bestehen. Kein noch so schönes Foto und keine noch so gute Karte können das geben, was man bei einer Tour über die Ruta 40 in Argentinien erleben. Wo die „langweilige“ Route 66 in den USA aufhört, dort beginnt das wahre Abenteuer auf der Ruta 40. Mit einer schwerfälligen dicken Harley Davidson kann man vielleicht die gut ausgebaute Route 66 herunterbrettern, aber damit wird man auf der Ruta 40 nicht weit kommen.
Wenn doch, ist der Lack weitestgehend ab! Die Ruta 40 ist eines der letzten Abenteuer, das man zu Fuss, auf dem Pferd, mit dem Auto oder auf dem Bike erleben können. Man kann auf der 5000 Kilometer langen Strecke nicht nur einige der spektakulärsten Gesteinsformationen und viele kulturelle Highlights sehen. Man kommt überdies mit Menschen in Kontakt, die in Ihrer Heimat tief verwurzelt sind und die gerne mit jemandem über die Ruta und ihre Geheimnisse plaudern.

Wilde Ruta 40 erleben

Man kann sich ja sicher unschwer vorstellen, dass eine Strasse, die 5000 Kilometer vom Norden zum Süden führt durch alle Klimazonen führt, die die Erde zu bieten hat! Und genau das macht den Reiz der Ruta 40 aus. Nicht von Ost nach West (oder umgekehrt) wie die bekannte und viel besungene nordamerikanische „Abenteuerstrasse“, sondern von heiss nach kalt führt die Strasse in Argentinien. Doch so einfach lässt sich das Klima auf der Ruta 40 nicht definieren. Wenn im Norden Sommer ist, dann ist es im Süden immer noch winterlich kalt. Lang andauernde Regenfälle mit platzregenartigen Dimensionen ergiessen sich im Sommer wie im Winter entlang der Strecke. Deshalb ist es unmöglich, eine optimale und trockene Fahrt über die Strecke zu planen. Schnee und brütend heisse Sonne können einen immer begegnen. Mal führt die Ruta hoch hinauf auf über 4000 Meter, dann geht es wieder hinunter bis auf null Meter. Und immer hat man die Anden im Blick, die in Argentinien auch als Kordilleren bekannt sind. Oder man fährt mitten hindurch.

Die vielfältige Ruta 40

Ob die Route 66 oder der Stuart Highway in Australien, keine dieser ebenfalls langen Strassen führt an so vielen Nationalparks vorbei wie die Ruta 40. Diese liegen vorwiegend im Süden des Landes. In Mendoza erhebt sich nicht nur der höchste Berg ganz Amerikas, der Aconcagua, hier werden auch beste Reben angebaut, die erstklassigen Wein liefern. In der Stadt Mendoza war die Ruta 40 einst geteilt in Nord- und die Südroute. Einen Null-Kilometer-Stein gibt es immer noch. Die Strasse zieht sich weiter von San Juan über La Rioja und Catamarca bis hin nach Tucumán, Salta and Jujuy. Richtig spektakulär wird die Ruta 40 wieder in Salta, wenn es zum Bergpass Abra el Acay bei San Antonio de los Cobres bis auf eine Höhe von 4895 Metern hinaufgeht. Dann heisst es kräftig durchatmen, denn die Luft ist sehr dünn dort oben.

Mittwoch, 19.02.   Auf einer abwechslungsreichen und kurvigen Schotterstrasse (145 km) steigt die Strasse auf den höchsten Inlandpass, den Abra El Acay (4895 m!). Darauf führt sie auf einer schier endlosen Strecke nach Cachi hinunter. Cachi hat gut 2000 Einwohner und liegt in den Valles Calchaquíes auf einer Höhe von 2’280 m. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt Salta beträgt 157 km und 165 km bis zum Weinort Cafayate. Cachi ist ein schmucker Ort, er hat ein sonniges, trockenes und mildes Klima. Die Zahl der Sonnentage schwankt zwischen 340 und 350 im Jahr. Die Niederschläge liegen mit 80 bis 150 Millimetern extrem niedrig und die relative Luftfeuchtigkeit beträgt 15 Prozent. Die Temperaturen schwanken im Sommer zwischen 33° und 37° C. am Tage und 12° und 15° C. in der Nacht. Im Winter herrschen am Tage angenehme 24° bis 25° C.s und in der Nacht minus 6° bis minus 10° C. Der Name Cachi bedeutet in Quechua „Salz“. Diese Bezeichnung würde darauf hindeuten, dass die glänzenden Gipfel des nahegelegenen Berges mit einem Salzlager verwechselt wurden. Eine andere Deutung schreibt das Wort der Sprache der Diaguitas, dem Kakana zu. Kak hiesse demnach „Stein“ oder „Fels“ und chi oder chin „Stille“ oder „Einsamkeit“. Der Nevado de Cachi wird auch „Blanco Peñón de la Soledad“ genannt. Der Ort Cachi existierte bereits vor der Eroberung durch die Spanier. Die Diaguitas hatten sich am Fusse des Nevado de Cachi niedergelassen, um das vorhandene Bergwasser des Río Cachi und des Río Calchaquí mittels ihrer Bewässerungstechnik in Terrassenkulturen für ihre Landwirtschaft zu nutzen. Wegen der Trockenheit des Klimas war es notwendig, alle Kulturen zu bewässern. Die Spanier übernahmen die Bewässerungstechnik der Diaguitas, erweiterten und verbesserten sie für ihre Zwecke. Übernachtung im Hotel El Cortijo. http://elcortijohotel.com/

Donnerstag, 20.02. Cachi: Fahrt zu einer kleinen Bodega auf rund 3000 m. Asado/Grill – Essen http://www.miraluna.com.ar/

Freitag, 21.02. Von Cachi nach Cafayate ist die Strecke malerisch. So lädt im Weiler Molinos eine im Cusco-Stil nachvollzogene Kirche zur Besichtigung ein. Sie wurde 1945 restauriert (mit Dachbalken aus Kakteenholz). Sehenswert ist auch die gegenüberliegende Patio-Hacienda Isasmendi (heute Hosteria). Die Hosteria bietet sich ideal zur Einnahme des Mittagessens an. (erst ab 12.00 Uhr geöffnet) Den Höhepunkt der Verzauberung der Landschaft unterwegs wird an der Quebrada de las Flechas, kurz vor der lieblichen Oase Angastaco erreicht. Weiterfahrt nach Cafayate. Gegen Ende wird die Schotterstrasse durch eine Asphaltstrecke abgelöst. Cafayates Wirtschaftsaktivitäten sind geprägt von Weinbau und Tourismus, die eine enge Verbindung eingehen. Der Weinbau profitiert von der geringen Luftfeuchtigkeit bei praktisch ganzjährig sonnigem Wetter und der Möglichkeit, die geringen Niederschläge durch modernste Bewässerungstechnik auszugleichen. Übernachtung im Hotel Viñas de Cafayate. http://www.cafayatewineresort.com/

Würzig und vollmundig mit Noten von Pfeffer oder doch lieber fruchtig aromatisch mit Zitrone? Die Rede ist vom Wein. Diesen gibt es in grosser Vielfalt und wird auf den unterschiedlichsten Orten der Welt angebaut. So divers die Weinsorten, so vielfältig auch dessen Herkunftsländer. Warum also nicht direkt vor Ort die edlen Tropfen verkosten?

Samstag, 22.02. Das Markenzeichen Cafayates sind prämierte Weissweine aus der Torrontés-Riojano-Traube, die national und international immer mehr Liebhaber finden. Übernachtung im Hotel Viñas de Cafayate. http://www.cafayatewineresort.com/

Sonntag, 23.02. Cafayate – Belén (250 km) Die langen geraden Strecken wirken etwas einschläfernd! http://www.hotelbelen.com.ar/ Belen ist eine Stadt im Kolonialstil an der Ruta 40 mit ca. 11’000 Ew. in der Provinz Catamarca. Um dorthin zu gelangen, wird zuvor eine Strecke mit vielen Serpentinen durchquert: Belen liegt am Rio Belén am Salar de Pipanaco. 15 km davon entfernt liegt ein Ort namens «Londres» (London). Übernachtung im Hotel Belen. http://www.hotelbelen.com.ar/

Montag, 24.02. Fahrt von Belén nach Chañarmuyo (167 km) http://www.chanarmuyo.com/?lang=en Chañarmuyo ist ein abgelegenes, edles Weingut auf dem man es sich gut gehen lässt.

Dienstag, 25.02. Chañarmuyo: Geniessen des Weinhotels.

Mittwoch, 26.02. Die Strecke von Chañarmuyo nach Los Rincones, Prov. San Juan ist 288 km lang. Fahrt zum Hotel Posta Pueblo, El Chiflon, 32 km vom Valle de la Luna entfernt. http://www.elchiflon.com Gegen Abend empfiehlt sich ein Besuch des Naturreservats Ischigualasto Wegen seiner vollkommenen Trockenheit wird Ischigualasto auch Valle de la Luna (Mondtal) genannt. Es liegt in der Nähe des Nationalparks Talampaya. Beide wurden gemeinsam im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Geologisch gesehen gehören das Naturreservat und der Nationalpark Talampaya zur Ischigualasto-Formation, die sich durch guterhaltene, etwa 230 Millionen Jahre alte Fossilien auszeichnet. Unter anderem entstammen dieser Formation einige der ältesten bekannten Dinosaurierfunde.

Das Reservat umfasst 8’000 Quadratkilometer und schützt eine wüstenhafte Landschaft mit von der Erosion geschaffenen skulpturartigen, kuriosen Gesteinsformationen, die oft an bekannte Objekte erinnern, wie das U-Boot, die Bocciabahn, der Pilz und die 1989 eingestürzte Wunderlampe Aladins, die bis dahin das Wahrzeichen des Parks war. Das Gebiet liegt etwa 1300 Meter über dem Meeresspiegel und zeigt eine typische Wüstenvegetation, die aus Kakteen und Büschen besteht. Das Klima ist sehr trocken, wobei es hauptsächlich während des Sommers regnet; darüber hinaus gibt es starke Temperaturschwankungen von minus 10 °C bis plus 45 °C!

Ein konstanter Wind aus südlicher Richtung weht mit einer Geschwindigkeit von 20–40 km/h von mittags bis abends und wird manchmal von einem sehr starken Zonda (ein Föhnwind) begleitet. Anders als im Nationalpark Talampaya kann man Ischigualasto auch mit dem eigenen Auto erkunden, -aber nicht alleine, nur mit Führer. Der Zugang zum Reservat erfolgt über den kleinen Ort Los Baldecitos, eine komplette Infrastruktur trifft man jedoch erst in Villa San Agustín (67 km südlich) an. Neben den Fossilfunden hat das Reservat auch eine archäologische Bedeutung, so gibt es Fundstätten vorkolumbianischer Kulturen.

Donnerstag, 27.02. Fahrt von Los Rincones nach Las Flores (213 km) zum Hotel La Comarca El Jarillal o.ä. https://iacopino.wixsite.com/lacomarca

Freitag, 28.02. Von Las Flores nach El Barreal sind es 172 km. El Barreal ist ein kleiner touristischer Ort im Westen der Provinz San Juan mit extrem attraktiven Berglandschaften. Er hat etwa 3’500 Einw. und liegt im Valle de Calingasta, 15 km südlich des gleichnamigen Hauptortes des Tals. Der Name kommt von einer östlich des Ortes gelegenen, extrem flachen, glatten und trockenen Fläche, die als Argentiniens Mekka für Strandsegler (Kitesurfing) gilt. Ebenfalls ist er für Bergsteiger wegen des nahen Gipfels Mercedario (6.770 m Höhe) und im Winter für Skifahrer interessant. Die Unterkunft Complejo Rio los Patios liegt traumhaft in einem ruhigen Apfelhain, zu Füssen der hohen Berge. http://www.complejoriolospatos.com.ar/

Samstag, 29.02. Barreal > Erholung im Obstgarten, Abends gemeinsames Asado.

Sonntag, 01.03. Von Barreal bis zur Provinzgrenze von Mendoza ist die Strasse makellos, dann beginnt
die Schotterstrasse, sie führt bis Uspallta und mündet in die Passstrasse, die von Chile kommt. Weiter geht es den Pass hinunter ins Weindorfs Tupungato (289 km). Hier kann man mitten in den Reben leben… Übernachtung in der Finca Azul.http://fincalaazul.com.ar/

Montag, 02.03. Tupungato: Geniessen der Weingegend um Tupungato

Dienstag, 03.03. Tupungato Übernachtung in der Finca La Azul http://fincalaazul.com.ar/

Mittwoch, 04.03. Tupungato Übernachtung in der Auberge du Vin. http://www.aubergeduvinhotel.com/

Donnerstag, 05.03. Tupungato Übernachtung in der Auberge du Vin. http://www.aubergeduvinhotel.com/

Freitag, 06.03. Tupungato Übernachtung in der Auberge du Vin. http://www.aubergeduvinhotel.com/

Samstag, 07.03. Übernachtung in Tupungato oder Tunuyan

Sonntag, 08.03. Übernachtung in Tupungato oder Tunuyan

Montag, 09.03. Übernachtung in Tupungato oder Tunuyan

Dienstag, 10.03. Übernachtung in Tupungato oder Tunuyan

Mittwoch, 11.03. Fahrt von Tupungato nach Mendoza. Übernachtung im Hotel Intercontinental Mendoza. Rückgabe des Mietwagens

Donnerstag, 12.03. Früher Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Buenos Aires und weiter nach Zürich

Zürich Ende der Reise

Preis im Doppelzimmer, bei einer Fahrt mit drei Personen pro Auto: Fr. 7522.-

Im Preis sind inbegriffen:

  • Flug: Zürich – Buenos Aires – Santiago – Antofagasta mit Edelweiss und LAN;
    Mendoza – Buenos Aires – Zürich mit Aerolieas Argentinas und Edelweiss
  • Begleitete Rundreise von Buenos Aires nach Antofagasta, San Pedro de Atacama, San Antonio de los Cobres, Cachi, Cafayate, Belen, Chañarmuyo, Los Rincones, El Barreal, Tupungato, Mendoza Airport.
  • Mietwagen 4 x 4, z.B. Toyota RAV 4 oder ähnlich, inkl. Klimaanlage, alle notw. Versicherungen, Border crossing nach Argentinien und Einwegmiete
  • Übernachtungen in guten Hotels und Estancias o.ä. inkl. Frühstück, ohne Getränke
  • Halbpension an 5 Tagen, ohne Getränke (Cachi, Barreal…)
  • (Gruppen-) Transfers in Buenos Aires und Cachi zur Weinkellerei und in Mendoza zum Flughafen.
  • Trinkgelder für Fahrer, Guides und Gepäckträger (ausser Kofferträger ins Hotel und ins Zimmer)

Im Preis nicht inbegriffen sind:

  • Weitere Mahlzeiten und Getränke
  • Benzin/Diesel
  • Upgrades bei der Automiete und beim Flug
  • Persönliche Ausflüge und Eintritte
  • Eintritte in die Nationalparks
  • Extras

Maximale Gruppengrösse: 12 TeilnehmerInnen.!

Voraussetzung für diese Reise ist eine gute Gesundheit. (Maximale Höhe 4895 m. ü. Meer!)

Es gelten spezielle Zahlungs- und Annullationsbedingungen.

Bei der Buchung werden 50 % des Reisepreises zur Zahlung fällig. Daraus werden die Flugtickets bezahlt und Anzahlungen bei Hotels geleistet. Der Restbetrag ist 90 Tage vor Abreise fällig.
Kosten bei einer Annullation: nach der Ticketausstellung bis 91 Tage vor Abreise: Ticketpreis plus BGs des Ticketbrokers (allfällige Vergütungen der Airlines werden weitergegeben) plus Annullationskos-ten der reservierten Hotels und Mietwagen. 90 Tage vor Abreise ist der ganze Betrag geschuldet.


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